Montag, 27. August 2012

Francoise Hollande ist gescheitert. / Annika Joeres, Emmanuel Todd, Prof. Hans-Werner Sinn, Ifo Institut München

Er ist ein lieber Onkel, er will niemandem weh tun, und ihm fehlen die notwendige Entschiedenheit und der notwendige Biss, um das zu tun, was er großspurig angekündigt hat:  Frankreich und Europa zu verändern.

Keine Frage - die wahren Machthaber in Europa, das Großkapital, haben sich alles sehr umfassend eingerichtet, hatten dafür ja auch Jahrzehnte, zum Teil Jahrhunderte, Zeit. Dennoch wäre das erklärte Ansinnen des Francoise Hollande nicht chancenlos, denn die herrschenden Krisen könnte er durchaus instrumentalisieren. Doch das tut er nicht - im Gegenteil: Fehlender Mut und vordergründiges Denken machen ihn zu einem Unterstützer der Umstände, die er doch angeblich nicht will:

http://die-volkszeitung.de/----VZ-ab-MAI-2012/tagesartikel-august-2012/2012-08-27-der%20gescheiterte-francoise-hollande.HTM

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Samstag, 18. August 2012

Angela Merkel und Wladimir Putin - Faschisten spielen sich die Bälle zu! / Pussy Riot

Angela Merkel und Wladimir Putin - Faschisten spielen sich die Bälle zu! / Pussy Riot

Die Faschistin  Angela Merkel, die auf ihre eigene Partei und auf Parlamente selbstherrlich keine Rücksicht nimmt, Kanzlerin eines Landes ist, das man nur als faschistisch und in erbärmlicher Weise verkommen bezeichnen kann:

http://die-volkszeitung-de.blogspot.de/2012/08/herzlichen-gluckwunsch-christian-meeder.html

darf sich wieder einmal über Schützenhilfe vom debilen Faschisten Wladimir Putin freuen: "Was man mit Pussy Riot macht, ist undemokratisch!", schreit die Erzfeindin der Demokratie, Angela Merkel, ganz laut. Und die 85 % Debilen im deutschen Volk denken sich: "Ein Glück, dass wir eine demokratische Kanzlerin haben!" Und das blöde Ausland denkt: "Na ja, jedenfalls hat Deutschland eine demokratische Kanzlerin."

Im debilen Russland kommen Angela Merkels Rufe nur begrenzt an, und wenn, dann stärken sie Putin. Denn im debilen Russland gibt es sehr viele, die meinen, die Frauen von Pussy Riot seien noch viel zu gut davon gekommen. Auslandskritik macht diese Leute nur noch trotziger, bringt sie noch enger an Putins Seite.

Wenn man das alles zusammenfasst, muss man sich sagen: "Was haben diese drei Frauen da inszeniert?" Im Ergebnis geben sie allen Faschisten dieser Welt die Gelegenheit, sich als Demokraten und Kämpfer für das Richtige darzustellen - außer gegenüber denen, die sowieso wissen, was von ihnen zu halten ist.

Aber in einer perversen und blöden Welt ist es eben ausgesprochen schwer, irgendetwas in der Weise richtig zu machen, dass auch etwas Gescheites dabei herauskommt.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

http://die-volkszeitung.de

Herzlichen Glückwunsch, Christian Meeder und Jörg Schlömann, Henstedt-Ulzburger Nachrichten! / zK Elisabeth von Bressensdorf, CDU Henstedt-Ulzburg

Lieber Christian Meeder , lieber Jörg Schlömann!


Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer “anderen” Zeitung:

http://ulzburger-nachrichten.de/?p=9362


Aufmerksam wurde ich über die Google-News Politik bzw. den dort gelisteten Artikel im Hamburger Abendblatt “Kritische Presse ist hier unerwünscht”. Und jetzt weiß ich, nach Lesen des Artikels oben, auch, warum Sie zu Pressekonferenzen nicht geladen wurden…

Die beschriebenen unerträglichen Zustände, offensichtliche Vetternwirtschaft von Politikern und bestimmten Teilen der Wirtschaft, dürften allerdings in unserer Gesellschaft normal sein, von den Kommunen bis hin zum Bund. Gelegentlich sticht etwas ins Auge der breiten Öffentlichkeit (FDP / Mövenpick), doch eben nur in absoluten Ausnahmefällen, und schon morgen haben es dann alle vergessen.

Die Medien, sofern nicht selbst in Händen, die das große Spiel der Verbiegung von aufrechtem Journalismus zu desinformierender Lobby gerechter Pressearbeit mitspielen, wagen es in den seltensten Fällen, auf strukturelle Missstände in Staat und Gesellschaft hinzuweisen, weil ihnen dann ein Werbe-Anzeigenboykott droht, der sie in größte wirtschaftliche Probleme stürzen kann.

Kaum jemandem ist z.B. klar, was die teuren Image-Anzeigen von Großkonzernen vor allem sind: Eine legale Gabe von Korruptionsgeldern an Medien, die nach der “richtigen” Pfeife tanzen. Dabei sind die Werbeeinnahmen längst fester Bestandteil der Medien-Budgets, so dass die konventionellen Medien tatsächlich an der Sklavenkette des Geldes hängen. Mit einer verhängnisvollen Auswirkung: Sie können die in Sonntagsreden hochgehaltene Rolle eines Korrektivs von Staat und Gesellschaft nicht ausüben.

Wie sieht es anderswo aus? Josef Schlarmann dürfte den Führungsstil in Bundesregierung und CDU auf den Punkt gebracht haben: Angela Merkel bestimmt im Grunde alles. Beraten tut sie sich nicht mit Abgeordneten, sondern mit Leuten wie Friede Springer und Susanne Klatten. Die Schröder-Fischer Regierung ließ Hartz-IV im Hause des Ferdinand Piech ausarbeiten, dann wurde es ohne jede Änderung gegen jeden Widerstand im Parlament durch gepeitscht.

Das Dortmunder SPD-MdB Marco Bülow, nur deshalb noch im BT, weil er örtliche Basis und Wähler hinter sich hat (Direktmandat), hat ein Buch geschrieben: “Wir Abnicker” (Auszüge und Thesenpapiere über Google).

Und wie sieht es in der Justiz aus? Als mittlerweile intimer Kenner der Justiz muss ich sagen, dass der Stuttgarter ex-Landrichter Frank Fahsel:

http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1862051_0_9223_-bitterboeser-leserbrief-ex-richter-geht-mit-seiner-zunft-ins-gericht-und-die-schweigt.html

und Rolf Bossi:

http://www.youtube.com/watch?v=s-VXdLTthoU

eindeutig die Wahrheit sagen, wenn sie die deutsche Justiz vernichtend kritisieren.

Kurzum: Wir haben etwas ganz anderes als eine rechtsstaatliche Demokratie, das ist in allen wesentlichen Bereichen so eingerichtet. Und darum ist es wichtig, dass es möglichst viele gibt, die es, wie die Hensburger-Ulzburger-Nachrichten, dagegen angehen.

Liebe Grüße und: Machen Sie weiter!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Mittwoch, 25. Juli 2012

Das Backrezept

Viele Medien kämpfen darum, im Online-Wettbewerb vorn zu liegen. Dafür muss man einiges tun, es geht nicht ohne Geldeinsatz, weil  stets aktuelle Informationen stets gut angeboten werden müssen.

Aber  auch gut gepflegte Kommentarspalten, in denen solange nicht zensiert wird, wie es noch tragbar ist, auf Zensur zu verzichten, sind ein echtes Plus.

Aber auch ein echtes Minus: Sobald in Kommentaren Meinungen zugelassen werden, die der Staatsschutz unter Verschluss halten möchte, arbeiten die Internet-Hunderschaften des Staates daran, dass Meldungen eines solchen Mediums in den NEWS-Rubriken nicht mehr oder nur noch unter ferner liefen auftauchen.

Die Folgen sind verheerend, denn unter diesen Umständen ist es für ein Medium tödlich, sich nicht den Zensurwünschen des Staatsschutzes zu beugen.

Darüber sollten alle freien Kräfte im Internet einmal nachdenken.

Winfried Sobottka

Mittwoch, 18. Juli 2012

Françoise Hollande könnte scheitern / Annika Joeres, CCC Berlin, Anonymous Hamburg

Ladies and Gentlemen!

Über den neoliberalen Wahnsinn braucht kein Wort mehr verloren werden. Die derzeit einzige Gegenposition, von der man aufgrund der Machtverhältnisse und ihrer Fähigkeiten und Haltung etwas erwarten kann, bildet die jetzige französische Regierung unter Françoise Hollande.

Das wissen die Ultrakapitalisten, das wissen vernünftige Antikapitalisten.

Sollte  Françoise Hollande scheitern, dann wäre das eine politische Katastrophe für die ganze Welt, und die Gefahr ist groß:


Entsprechend wäre es geboten, die französische Regierung, solange sie das Richtige tut, zu unterstützen - beginnend beim Kauf französischer Autos und anderer französischer Waren, aber auch, wo möglich, durch aktive Mitarbeit.

Die deutsche Hochintellingenz weiß, wie verbrecherisch das deutsche System ist, dass es im Grunde das Beste wäre, Deutschland zu verlassen. Wer eine Möglichkeit sieht, das Frankreich des Françoise Hollande zu unterstützen, sollte darüber sehr ernsthaft nachdenken: Nicht mit Waffen wie im spanischen Bürgerkrieg, doch mit anderen Mitteln wird in Frankreich der Kampf des Kapitalismus gegen den Antikapitalismus ausgeführt, und es geht nicht um weniger als damals, sondern eher noch um viel mehr.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Montag, 16. Juli 2012

ESM - nicht geschäftsfähig: Sigmar Gabriel, SPD, und Horst Seehofer, CSU / Bundesverfassungsgericht, SPD Lünen, CDU Lünen,CSU München, SPD Hannover, Klaus Regling

Ladies and Gentlemen!

Ganz offensichtlich sind SPD-Chef Sigmar Gabriel und CSU-Chef Horst Seehofer nicht geschäftsfähig! Beide haben nämlich nachdrücklich erklärt, dass es mit ihren Parteien nicht zu machen sei, dass europäische Pleitebanken sich Geldspritzen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers holen könnten, betreffend Sigmar Gabriel u.a. nachlesbar unter:


http://www.rp-online.de/politik/deutschland/spd-chef-droht-mit-nein-zu-merkels-europa-politik-1.2911032

betreffend Horst Seehofer u.a. nachlesbar unter:

http://www.n-tv.de/politik/Seehofer-droht-mal-wieder-article6735451.html

Dabei haben nicht nur ihre Parteien mit deutlicher Mehrheit  dem ESM-Vertrag schon zugestimmt, sondern auch diese beiden ganz persönlich, der eine im Bundestag, der andere im Bundesrat. Und aus diesem ESM-Vertrag geht nach den Worten des ESM-Chefs Klaus Regling hervor, dass der ESM zukünftig unter anderem genau das tun kann, was Sigmar Gabriel und Horste Seehofer angeblich verhindern wollen, nämlich Geld direkt an Banken zu geben, ohne die nationalen Parlamente oder irgendwen sonst fragen zu müssen, siehe dazu:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/ESM-Chef-sieht-Laender-raus-article6732746.html

Was sollen also da noch Drohungen wie "mit uns nicht!" (Sigmar Gabriel) und "Wir machen nicht mit bei Euro-Bonds, und wir machen nicht mit bei direkten Bankenhilfen." (Horst Seehofer) ???

Für das Bundesverfassungsgericht sollte es das Signal sein: Ganz eindeutig sind auch Zweidrittel-Mehrheiten wertlos, wenn die Abgeordneten im substanziellen Irrtum darüber waren, worüber sie überhaupt abgestimmt haben!

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

http://die-volkszeitung.de/----VZ-ab-MAI-2012/tagesartikel-juni-2012/2012-06-22-arisch-juedischer-teufelspakt-teil-01.htm



Sonntag, 15. Juli 2012

Die Chancen der Wirtschaftskrise nutzen / z.K. Annika Joeres, Emmanuel Todd, Handelsblatt, Ruhr Nachrichten Lünen

Ladies and Gentlemen!

Auf der Die Volkszeitung habe ich begonnen, grundsätzliche Vorzüge eines zweiten Wirtschaftsbereiches, zusätzlich zum kapitalistischen Wirtschaftsbereich, der seine Untauglichkeit zur Wahrung allgemeiner sozialer Sicherheit und zur Schonung der Umwelt unstrittig bewiesen hat, darzulegen:

http://die-volkszeitung.de/----VZ-ab-MAI-2012/tagesartikel-juli-2012/2012-07-13.htm

http://die-volkszeitung.de/----VZ-ab-MAI-2012/tagesartikel-juli-2012/2012-07-15.htm

Natürlich kann ich über so etwas nicht kompetent schreiben, ohne mich ein wenig umzusehen, was sich im Internet so alles finden lässt. Dabei bin ich auf einige Dinge gestoßen, die man wohl so interpretieren muss, dass die kapitalistische Wirtschaft sehr schwerfällig / träge ist, sich sehr schwer damit tut, neue Konzepte wirklich neu zu gestalten.

Das Automobil bietet insofern sehr gute Beispiele zur Veranschaulichung. Der Vorgänger des Automobiles war bekanntlich die von Pferden gezogene Kutsche / Droschke. Wie also sahen die Automobile in den ersten Jahrzehnten aus? Wie Pferde-Droschken!

Das Thema Elektro-Auto ist seit Jahrzehnten im Gespräch, seit Jahren gibt es Elektroautos. Wie sehen sie aus? Wie ganz normale Autos. Was strebt man an? Dass man mit ihnen so weit fahren kann, wie eben möglich. Was kommt dabei insgesamt heraus? Dass man vorzugsweise auf Hybride setzt und dass ein Elektro- oder Hybridauto nicht unter 20.000 Euro zu haben ist. Das bedeutet, dass die meisten Käufer sich entscheiden müssen, ob sie ein konventionelles Auto oder ein Elektroauto kaufen und nutzen. Jeder, der sein Auto auch gern für Langstreckenfahrten nutzt, sagt sich daher: "Also, ich bleibe lieber bei einem Auto mit Verbrennungsmotor!"

Ladies and Gentlemen, die Idee ist nicht von mir, sie ist aber gut: Wenn man ein wirklich gutes Elektroauto bauen will, dann darf man sich nicht an herkömmlichen Autos orientieren, denen man dann einen Elektro-Antrieb einpflanzt, sondern muss unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften und Möglichkeiten des Elektroantriebes ein Elektroauto bauen, das in den Grenzen dessen, was die Elektro-Antriebstechnik derzeit erlaubt, die Vorteile des Elektro-Antriebs auch zur Geltung kommen lässt. Damit könnte man kein Allround-Familienauto schaffen, aber ein komfortables Gefährt, das normale Fahrten allein oder zu zweit in preiswerter und Umwelt schonender Weise erlaubte.

Ein erheblicher Teil der Auto-Fahrten wird mit nur einem Insassen absolviert - das weiß jeder, der selbst auf den Straßen unterwegs ist. Ein erheblicher Teil der Auto-Fahrten verläuft auf Strecken, die kürzer sind als 40 km. Mit einer vergleichsweise billigen Batterie könnte man also dafür sorgen, dass ein Großteil der Fahrten möglich wäre. Baute man ein Elektro-Auto für diesen eingeschränkten Verwendungszweck, dann könnte es so preiswert sein, dass es als Zweitfahrzeug gehalten würde, z.B. 40% bis 80% der KFZ-Nutzung seines Halters ausmachte, während jener in den anderen Fällen ein Auto mit Verbrennungsmotor nutzte. Das würde die Gesamtemissionen stark senken, und zugleich würden die KFZ-Kosten insgesamt sinken, vor dem Hintergrund heutiger Spritpreise.

Mit diesem Thema wird sich mein nächster Beitrag in der Die Volkszeitung befassen - im Hinblick auf Ressourcenersparnis, Arbeitsplätze und Innovation.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka